Am 8. Juli 2016 war es zum dritten Mal soweit: Der Christopher Street Day startete von Freitag an zu einem dreitägigen Veranstaltungsmarathon- ein Zeichen für Gleichstellung und Akzeptanz.

Unter dem Motto „Mein Herz schlägt gegen rechts“ wurde gefeiert und gegen Diskriminierung und Ausgrenzung demonstriert.

Der CSD geht in die 1969 ´er Jahre zurück als sich bei den Aufständen rund um die Bar Stonewall Inn in der Christopher Street in New York Homosexuelle der Festnahme durch die Polizei widersetzten.

Traum aller Kosmetikhersteller

Die Parade startete am Konzerthaus. Von dort zog der Tross tanzend, knutschend und gut gelaunt durch die gesamte Innenstadt und endete mit einem bunten Fest und Konzerten auf dem Stühlinger Kirchplatz.

„Flotte Sohle“ kurz vor der Parade

Bei idealen Wetterbedingungen verwandelte sich die Strecke in eine Partymeile. Vor dem Erzbischöflichen Dompfarramt in der Herrenstraße wurde ein längerer Stopp eingelegt. Weiter ging es hinein in Freiburgs Einkaufsmeile, der „Kajo“. Die mehr als 2500 Teilnehmer mit ihren exzentrischen Kostümen und ausgefallen Accessoires zogen natürlich das Interesse und die Neugier vieler Stadtbummler durch ihre abgefahrene Performance auf sich.

 Umzugseinblicke

Es gibt Tage, die Flügel verleihen

Galant kulant

Insgesamt beteiligten sich mehr als 30 Gruppen mit 15 Wagen an der mehr als dreistündigen Parade bei sengender Hitze. Nach Angaben der Organisatoren war es eine der größten Veranstaltungen dieser Art in Baden-Württemberg.

Kurbad pur auch ohne Wasser.

Rollend durch das Epizentrum der Stadt.

Zum Finale auf dem Stühlinger Kirchplatz stellten sich die Rosa Hilfe und weitere Gruppen vor. Im Schatten der Bäume konnte zu elektronischen Beats bis in den Abend hineingetanzt werden.

Vereint mit Pace- Fahne.

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Das Gemüt völlig ergreifend = Leidenschaft

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